Agilität ist derzeit ein Modethema unter Organisationstheoretikern und Unternehmenspraktikern. Mit agilen Prinzipien und Methoden versuchen viele Organisationen, auf die sich ändernden Umfeldbedingungen zu reagieren (Stichwort: VUKA-Welt, geprägt von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität). Ich verstehe unter Agilität vor allem zwei Herausforderungen:

  • die Fähigkeit, bei Bedarf die Geschwindigkeit unterschiedlichster interner Prozesse zu erhöhen und ggf. schnell Entscheidungen herbeiführen zu können;
  • die Fähigkeit, die interne und externe Interaktion zu intensivieren

Das sind prinzipiell auch Herausforderungen für Schule, wenngleich eine simple Übertragung von Prinzipien aus der Wirtschaft nicht taugt. Im Gegenteil: Schulen sind bereits in vielerlei Hinsicht so organisiert, wie manche Unternehmen es gerne wären: partizipativ, mit hoher Eigenverantwortung der Kolleginnen und Kollegen. Dennoch würden sich wohl nur wenige Schulen als agil bezeichnen. Was also ist dran an dem Thema Agilität? Und was können interessante Anregungen für die Schulwelt sein?

Am 30.11.18 bietet Robert Erlinghagen hierzu in der Deutschen Akademie für Pädagogische Führung (DAPF) in Dortmund einen Workshop an.
Vgl. Erlinghagen, Robert/Rainer Witzel: Last Exit Selbstorganisation. Ein kritisch-reflexiver Blick auf die angesagten Konzepte der Agilität und der Organisation Y, in: Journal Supervision 1 (2018), S. 12-15

Das Karrierenetzwerk e-fellows bietet Abiturienten, Studierenden und Berufseinsteigern die Möglichkeit, sich mit Unternehmen und Arbeitgebern zu vernetzen. Mitglieder bekommen zudem Expertenwissen zu den verschiedensten Fragen zur Verfügung gestellt: von Informationen über unterschiedliche Ausbildungs- und Karrierewege bis hin zu Knigge-Tipps, Auskünften über Verdienstmöglichkeiten oder die konkrete Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Privatleben. Am 26.4.18 steht Robert Erlinghagen im Rahmen eines Fragetags zum Thema Studien- und Berufswahl für mehrere Stunden online als Coach zur Verfügung. Er wird versuchen, bei der Frage  „Was will ich eigentlich?“ den Stipendiat*innen des Netzwerks Anregungen zur Reflexion der eigenen Wünsche, Ziele und Hoffnungen zu geben. Mehr zu e-fellows ist zu finden unter www.e-fellows.net.

Prof. Dr. Günther Ortmann, Prof. für Unternehmensführung an der Uni Witten/Herdecke ist ein origineller Kopf. Zuletzt hat er Bücher verfasst wie „Die Kunst des Entscheidens. Ein Quantum Trost für Zauderer und Zweifler“ oder „Noch nicht/nicht mehr. Wir Virtuosen des versäumten Augenblicks“. Ortmann befasst sich seit Jahren mit den Ambivalenzen in Organisationen und im Denken und Handeln von Organisationsmitgliedern. Für das Journal Supervision 1 (2018) haben Heiko Schulz und Robert Erlinghagen ihn zu einem seiner Lieblingsthemen befragt: Wie kommen (gute) Entscheidungen zustande? Ortmanns Fazit: „Wir brauchen Leute, die die Lampen anhaben.“ Schöner kann man es nicht formulieren. Lesen Sie selbst: Hier finden Sie das Interview zum download.

Zusammen mit Rainer Witzel hat Robert Erlinghagen einen kritisch-reflexiven Blick auf die aktuellen Trends der Agilität, der Selbstorganisation und der Organisation Y geworfen. Witzel und Erlinghagen beleuchten die Spannungsfelder zwischen Sinnsuche und Wettbewerbsdruck, zwischen Empowerment und Selbstermächtigung, zwischen Selbt und Organisation und wollen die Reflexion anregen – ohne Spielverderber zu sein. Der Beitrag ist gerade erschienen im Journal Supervision und steht hier zum download zur Verfügung.

Mit „Shared Leadership und Followership“ befasst sich ein neuer Beitrag von Robert Erlinghagen in „Das große Handbuch Personal & Führung in der Schule“ des Carl-Link-Verlags. Es geht um die Frage, wie die Verantwortung für das Gelingen von Führung in Schule auf möglichst viele Schultern verteilt werden kann, welche Rolle Konzepte der Selbstorganisation dabei spielen können, und wie auch Folloowership im Sinne einer selbstbewussten, kritischen, die Schule als Ganzes in den Blick nehmende Rolle dabei wirksam werden kann. Weitere Infos zum Handbuch finden Sie hier.

Das Journal Supervision 1/2018 ist soeben erschienen. Als Gastredakteur hat Robert Erlinghagen darin den Schwerpunkt „Denken und Handeln in Organisationen“ mitgestaltet und einen Beitrag über „Prägende Ambivalenzen“ in Organisationen veröffentlicht: Kollektivismus vs. Individualismus, Reflexion vs. Handlung, Innovation vs. Bewahrung, Transparenz vs. Vertrauen sowie analog vs. digital; dies sind die zentralen Achsen entlang derer Organisationsentwicklung heute stattfindet.

Gemeinsam mit Rainer Witzel, Geschäftsführer der Kooperationspartners Thor Capital, hat Robert Erlinghagen einen kritisch-reflexiven Blick auf zeitgenössische Konzepte der Agilität und Organisation Y geworfen: „Last Exit Selbstorganisation“.

Sehr lesenswert ist auch das Interview mit Prof. Dr. Günther Ortmann zur Frage, wie Organisationen zu (guten) Entscheidungen kommen. Fazit: „Wir brauchen Leute, die die Lampen anhaben.“

Alle Texte in Kürze auch als Download unter www.mindshaker.de

Am 24./25.5.18 bietet Robert Erlinghagen im Auftrage des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen ein Seminar „Die Rolle als Lehrende bzw. Lehrender im System Hochschule“ an. Informationen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie hier.

Ein neues Workshop-Konzept von mindshaker: Praxisorientierte Modelle und psychodynamische Theorie zum besseren Verständnis derjenigen Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt, die unter der Oberfläche liegen. Hier finden Sie mehr Informationen. Alle aktuellen Workshop-Angebote von mindshaker finden Sie hier.

Die Anmeldefrist für den nächsten MBA-Studiengang Trend­forschung und Nach­haltigkeits­management an der HfWU Nürtingen Geislingen läuft. mindshaker ist am Modul Selbstmanagement beteiligt. Am 14.3.18 findet ein Infoabend an der Hochschule statt. Nähere Infos zu Ort und Zeit und zum Studiengang insgesamt finden Sie hier.

… erfordert mehr Weisheit, als ihn zu geben.“ So jedenfalls hat das ein irischer Politiker, Michael Collins, einmal formuliert und so ist der aktuelle Beitrag von Robert Erlinghagen in der Sammlung „Schulleitung und Schulentwicklung“ betitelt, die der Raabe-Verlag heraus gibt. Erlinghagen gibt darin einen Überblick über Beratungsformen, skizziert knapp Vor- und Nachteile von Feldkompetenz und liefert ein paar Tipps zum Umgang mit externer Beratung.