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BGaktiv, das Netzwerk für Betriebliches Gesundheitsmanagement der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, bietet Dienstleistungen für regionale Kleine und Mittlere Unternehmen an. Am 11.12.18 konnten sich die Unternehmen im Betzdorfer Ratssaal über die Konzepte der Netzwerkpartner informierenm, z.B. über Gesundheits-Checks, gesunde Ernährung, Fitness-Programme oder Krankenzusatzversicherungen.

Robert Erlinghagen spricht über die Bedeutung psychischer Belastungen in der Arbeitswelt

mindshaker übernimmt im Netzwerk die Perspektive auf psychische Belastungen. Robert Erlinghagen erläuterte die Angebote im Bereich Coaching, Supervision, Teamentwicklung, Führungskräfte­entwicklung und Organisationsberatung.

Hier können Sie Informationen über das Angebot von mindshaker, u.a. auch einen Quick-Check zur Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen downloaden.

Eine Arbeit ohne psychische  Belastungen ist weder vorstellbar noch erstrebenswert. Zu hohe Belastungen können jedoch gesundheitsgefährdend sein. Psychische Belastungen umfassen eine Vielzahl von Einflüssen, z.B. Arbeitsintensität, soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, Arbeitszeitregelungen oder die Gestaltung des Arbeitsortes.

Gemäß Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG) sind Unternehmen verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vorzunehmen. Für die konkrete Durchführung besteht dabei großer Handlungsspielraum. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen gilt es, vernünftig zwischen Aufwand und Ergebnis abzuwägen. Hierfür bietet mindshaker ein Quick-Check-Konzept an:

  • Vorbereitung und Abstimmung auf die spezifischen Arbeitsprozesse und bereits bestehende Maßnahmen zum Arbeitsschutz und zur Gesundheitsprävention (1 Tag)
  • Durchführung eines Workshops zur Erhebung von Belastungsfaktoren und Gefährdungsbeurteilung (1 Tag)
  • Entwicklung von Maßnahmen inkl. Konzepten zur Wirksamkeitskontrolle und Dokumentation (1 Tag).

mindshaker ist Partner im Netzwerk „BGaktiv. Das betriebliche Gesundheitsnetzwerk“ in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain.

Die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain baut derzeit ein regionales Netzwerk zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement auf. Das Modellprojekt wird vom Gesundheitsministerium des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Am 21.6.18 waren interessierte Unternehmen auf dem Berghof in Dauersberg zum „Gesunden Grillen“ eingeladen, dem offiziellen Auftakt des Projekts, auf dem auch das Logo des Netzwerks der Öffentlichkeit vorgestellt wurde:

mindshaker ist Netzwerkpartner. Wir bieten Coaching, Teamentwicklung, Führungskräfteentwicklung und Organisationsberatung an, um gesundheitliche und psychische Belastungen zu reduzieren – oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Nähere Infos zum Angebot von mindshaker finden Sie hier. Die Website des Netzwerks ist noch in Bearbeitung. Ansprechpartner ist die Regionale Entwicklungsgesellschaft der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain.

Prof. Dr. Günther Ortmann, Prof. für Unternehmensführung an der Uni Witten/Herdecke ist ein origineller Kopf. Zuletzt hat er Bücher verfasst wie „Die Kunst des Entscheidens. Ein Quantum Trost für Zauderer und Zweifler“ oder „Noch nicht/nicht mehr. Wir Virtuosen des versäumten Augenblicks“. Ortmann befasst sich seit Jahren mit den Ambivalenzen in Organisationen und im Denken und Handeln von Organisationsmitgliedern. Für das Journal Supervision 1 (2018) haben Heiko Schulz und Robert Erlinghagen ihn zu einem seiner Lieblingsthemen befragt: Wie kommen (gute) Entscheidungen zustande? Ortmanns Fazit: „Wir brauchen Leute, die die Lampen anhaben.“ Schöner kann man es nicht formulieren. Lesen Sie selbst: Hier finden Sie das Interview zum download.

Zusammen mit Rainer Witzel hat Robert Erlinghagen einen kritisch-reflexiven Blick auf die aktuellen Trends der Agilität, der Selbstorganisation und der Organisation Y geworfen. Witzel und Erlinghagen beleuchten die Spannungsfelder zwischen Sinnsuche und Wettbewerbsdruck, zwischen Empowerment und Selbstermächtigung, zwischen Selbt und Organisation und wollen die Reflexion anregen – ohne Spielverderber zu sein. Der Beitrag ist gerade erschienen im Journal Supervision und steht hier zum download zur Verfügung.

Das Journal Supervision 1/2018 ist soeben erschienen. Als Gastredakteur hat Robert Erlinghagen darin den Schwerpunkt „Denken und Handeln in Organisationen“ mitgestaltet und einen Beitrag über „Prägende Ambivalenzen“ in Organisationen veröffentlicht: Kollektivismus vs. Individualismus, Reflexion vs. Handlung, Innovation vs. Bewahrung, Transparenz vs. Vertrauen sowie analog vs. digital; dies sind die zentralen Achsen entlang derer Organisationsentwicklung heute stattfindet.

Gemeinsam mit Rainer Witzel, Geschäftsführer der Kooperationspartners Thor Capital, hat Robert Erlinghagen einen kritisch-reflexiven Blick auf zeitgenössische Konzepte der Agilität und Organisation Y geworfen: „Last Exit Selbstorganisation“.

Sehr lesenswert ist auch das Interview mit Prof. Dr. Günther Ortmann zur Frage, wie Organisationen zu (guten) Entscheidungen kommen. Fazit: „Wir brauchen Leute, die die Lampen anhaben.“

Alle Texte in Kürze auch als Download unter www.mindshaker.de

Ein neues Workshop-Konzept von mindshaker: Praxisorientierte Modelle und psychodynamische Theorie zum besseren Verständnis derjenigen Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt, die unter der Oberfläche liegen. Hier finden Sie mehr Informationen. Alle aktuellen Workshop-Angebote von mindshaker finden Sie hier.

… erfordert mehr Weisheit, als ihn zu geben.“ So jedenfalls hat das ein irischer Politiker, Michael Collins, einmal formuliert und so ist der aktuelle Beitrag von Robert Erlinghagen in der Sammlung „Schulleitung und Schulentwicklung“ betitelt, die der Raabe-Verlag heraus gibt. Erlinghagen gibt darin einen Überblick über Beratungsformen, skizziert knapp Vor- und Nachteile von Feldkompetenz und liefert ein paar Tipps zum Umgang mit externer Beratung.

Eine Gruppe von gut zwei Dutzend Prozess- und Fachberaterinnen und -beratern aus Deutschland und der Schweiz versammelte sich am Anfang Februar, um die eigene berufliche Rolle als interne Berater im jeweiligen Bildungssystem zu reflektieren. Doscha Sandvoß und Robert Erlinghagen hatten Gelegenheit, mit dieser Gruppe ein wenig unter die Oberfläche abzutauchen und über die Kompexität und die besonderen Herausforderungen der Beraterrolle nachzudenken. Besonders erfreulich: Im Ergebnis zeigten sich die Teilnehmer sehr motiviert und ermutigt, frischen Wind duch ihre Beratungsprozesse wehen zu lassen: noch mehr Neugier, noch mehr Bereitschaft für kreative Ideen und noch mehr Spaß am Ringen um gute Lösungen.

Auf zwei Fachtagen in Düsseldorf und Soest stellte Robert Erlinghagen im September 2017 den Schulleiterinnen und Schulleitern zahlreicher Schulen aus NRW eine Übersicht über Führungskonzepte vor. Die teilnehmenden Schulen bauen derzeit ihre Strukturen zu einem Ganztagsangebot aus und werden dabei durch ein Beratungsprogramm im Rahmen des Projekts Liga – Lernen im Ganztag unterstützt. Kernthese des Impulses von mindshaker war, dass sich oft der Blick auf Führung richtet, dabei aber die wichtige Rolle des Folgens vernachlässigt wird. Schulen brauchen nicht nur Konzepte für gutes Führen, sondern eben auch für kritisch-konstruktives, selbstbewusstes und verantwortungsvolles Folgen. Die Dokumentation der Veranstaltung ist unter www.lernen-im-ganztag.de zu finden.